Christiane Ewald Heilpraktikerin für Psychotherapie
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Trauma - Psychotraumatologie

Ein Trauma bedeutet Verletzung. Bei einem Psychotrauma sprechen wir von einer seelischen Verletzung, die auf einzelne oder mehrere Ereignisse zurückgeht. Diese Ereignisse waren für den Betroffenen in ihrem Ausmaß und ihrer Wirkung so stark, dass diese nicht verarbeitet werden konnten.

 

Was ist ein traumatisches Ereignis?

 

Als traumatisches Ereignis bezeichnet man ein belastendes Ereignis oder eine Situation außergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophalen Ausmaßes, die mit größter Angst, Hilflosigkeit, Ohnmachtsgefühlen, Gefühlen des Ausgeliefertseins bis zur Todesangst einher geht.

 

Traumatische Ereignisse können sein:

  • Physische und psychische Gewalt
  • Sexuelle Gewalt und Missbrauch
  • Vernachlässigung in der Kindheit - körperlich, psychisch und emotional
  • Überfälle, schwere Unfälle
  • Plötzlicher Verlust einer nahen Bezugsperson
  • Traumatisches Gebrurtserleben, traumatische medizinische Eingriffe
  • Kriege
  • Gewaltverbrechen
  • Terroranschläge
  • Folter
  • Naturkatastrophen
  • etc.

Nicht jedes traumatische Ereignis führt zu einem Trauma! Hier kommt es auch nochmal darauf an, wie der Betroffene das Trauma erlebt hat und welche Verarbeitungsmöglichkeiten und - mechanismen er hat. Man spricht hier von persönlicher Resilienz ( Widerstandskraft ).

Woran erkennt man ein Trauma?

Ein Trauma kann sich als akute Belastungsreaktion ( tritt unmittelbar nach dem belastenden Ereignis auf ) oder aber im späteren Verlauf als

Posttraumatische Belastungsstörung ( tritt erst Wochen bis Monate später nach dem belastenden Ereignis auf ) zeigen:

 

Symptome einer akuten Belastungsreaktion

  • häufig Wechsel zwischen starken Gefühlszuständen ( Weinen, Schreien, Lachen, Wut, Aggression usw...)
  • Gefühl des Betäubtseins, eingeschränktes Bewußtsein ( Tunnelblick )
  • Denken, Konzentration und Aufmerksamkeit sind eingeschränkt
  • Verwirrtheitszustände
  • Unruhe, Überaktivität oder Lähmungszustände
  • Vegetative Zeichen panischer Angst ( schneller Puls, Schwitzen, Zittern etc. )
  • Amnesie oder dissoziative Zustände ( Abspaltung )
  • uvm.

Symptome einer Posttraumatischen Belastungsstörung:

  • Träume / Albträume
  • Nachhallerinnerungen / Flashbacks
  • Gefühl von Betäubtsein / emotionale Abgestumpftheit
  • Teilnahmlosigkeit, Freudlosigkeit, Rückzug
  • Vegetative Übererregbarkeit
  • übermäßige Schreckhaftigkeit
  • Schlafstörungen
  • uvm.

Wenn traumatische Erfahrungen nicht verarbeitet werden können, verselbständigen sich die entwickelten Schutzmechanismen und es können vielfältige Störungen entstehen, wie z.B.

  • Ängste, Depressionen, Dissoziative Störungen oder auch Suchterkrankungen

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